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Posts Tagged ‘Daylily’

Eine meiner Lieblingstaglilien (Rue Madelaine von Bob Carr, 1992 -EM, Re, Ev, Tet, Ext; Midnight Magic x Matt) hat einen dubiosen Namen, was mir bisher nicht klar war.

13, Rue Madeleine in Le Havre war die Adresse eines Gestapo-Hauptquartiers und der Titel eines patriotischen Spionagefilms (1947) von Henry Hathaway mit James Cagney, der nach über 60 Jahren kaum anzusehen ist. Ein simpel gestrickter, halbnaiver Werbefilm für den Intelligence Service, eingeleitet von einem sonoren, pseudo-aufklärerischen Kommentar im Brustton des Siegers, unterlegt mit aufdringlicher Heroenmusik. Schwarz-weiß. Und überall stapft ein über die Maßen resoluter Cagney durch die Szenerie.

Eine „Rue Madelaine“ in Paris gibt es nicht und würde sich schreiben wie Boulevard de la Madeleine. Unbefangen fiel mir zu der purpurdunklen Taglilie Afrikanisches, Starkes, nicht unbedingt Blutiges oder ein Film ein. In diesem Sinne heißt ein Kind der Schönen aus der Zucht von Carr geradezu folgerichtig African Diplomat. Möglicherweise wusste der Arzt Dr. Robert Carr nichts von dem Film. Da er von 1935 – 2007 lebte, könnte es aber hinkommen, dass der Streifen den damals 12 oder 13-jährigen beeindruckt hat bzw. dass er amerikanischen Movie-Fans bekannt ist. Der Name einer seiner prämierten Hemerocallis Pearl Harbour ist ja auch zumindest zweideutig und spielt mit amerikanischer Kriegsgeschichte; in den Staaten evt. eine patriotisch-verkaufsfördernde Benennung? Hm, sollte ich jemals eine orange Taglilie aus Zufallsämlingen erhalten, nenne ich sie Agent Orange oder Starfish Prime 1962 – höchst originell, einprägsam und durchschlagend! 😉

Was mir am wahrscheinlichsten erscheint, ist, dass er einfach eine passende, französisch und chic klingende Variante zum Namen seiner Frau Sherry Lane Carr suchte und deshalb ein A in Rue Madelaine verwendete. Es klingt so wie Lane. Eine frankophone Hommage an eine rassige, verführerische, geheimnisvoll gefärbte, großblütige Hemerocallis mit Volants und an seine Frau. Es könnte natürlich der Fall sein, dass eine Straße in einer amerikanischen Kleinstadt so heißt, weil dem Bürgermeister die französische Schreibweise nicht geläufig war, oder dass es sich um das Lieblingsrestaurant von Carr, seinem Onkel, der Nichte oder Schwiegermutter oder seine Segeljolle, ein erfolgreiches Rennpferd, das kleinstadbekannten Etablissement für Junggesellenfreizeitgestaltung oder den Einfall seiner Frau gehandelt hat. Oder es ist schlicht ein Tippfehler. Alles besser als ein Gestapo-Bunker und ein antiker Kriegsfilm!

>Rue Madelaine mit a bei der AHS<

„1992 saw Bob’s first eight introductions, among them were: ‚African Diplomat‘, ‚Rue Madelaine‘, ‚Tennis Bracelet‘. This was the beginning of 134 introductions over 14 years. Bob’s last introductions were in 2006 and included the incredible ‚Wonder Of It All‘, which was his favorite. Many of his cultivars are still being used by hybridizers today. He was dedicated to hybridizing for form,
scape height and bud count. Another of Bob’s favorite daylilies was the 1993 introduction, Sherry Lane Carr‘, named for his wife.

His daylily business was named simply, “Bob Carr’s Daylilies.” There are no daylilies left at the Ocala, FL farm. His cultivars are available through the secondary market from individuals who purchased his introductions.

Bob was never very interested in AHS awards but did submit names for consideration when approached to do so. So far he has garnered 24 Honorable Mention awards and the Award Of Merit for three of his cultivars, ‘America’s Most Wanted’, ‘Pearl Harbor’, and ‘Sherry Lane Carr’.“ (Lee Pickles, Chattanooga Daylilies, 2008)

Mittlerweile gibt es Bilder von Rue Madelaine im Net; das auf der Website von Juhr ist falsch und der Name lautet eben nicht Madeleine.

Candied Popcorn Perfection und Rue Madelaine von Carr habe ich. Theroretisch – Candied Popcorn Perfection sah ich bisher nicht blühend. Was der Züchter auch immer ausgedacht – oder nicht gemeint – haben mag, Rue Madelaine und meine Wertschätzung ihrer guten Eigenschaften tangiert es in realiter nicht mal periphär.

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Die letzte Taglilie, die ich gekauft habe, ist Final Touch. Nomen est Omen. Sie wird die letzte Anschaffung bleiben. Nr. 98. (Edit: Denkste! Keine 4 Wochen später giere ich nach mehr und bestelle neue!)

Die nette, rosige Bi-Tone ist eine Hübsche mit weitem, frischgrünem Herz, perfekter, glatter, offener Blütenform und schmaler Rüsche. Sie duftet ganz fein. Bei trübem Wetter – bei sonnigem habe ich sie noch nicht gesehen – nimmt sie es mit der Arbeitszeit nicht so genau und öffnet sich erst nach Mittag, was nicht heißt, dass sie etwa länger blühen würde. Sie ist, genau genommen, keine Taglilie, sondern eine Halbtagslilie. (Edit: Sie bessert sich und die folgenden Blüten gehen morgens auf; sie färben sich dunkler als zu Anfang.)

Die Taglilien, die mir jetzt noch gefallen würden, sind so exorbitant teuer, dass sie bleiben müssen, wo sind sind. Und den Ehrgeiz, neue Sorten selbst zu züchten, habe ich nicht. Die professionellen amerikanischen Hemerocallisliebhaber sind weit voraus und zum Kreuzen müsste man gerade die auffallenden, kostspieligen Neuheiten kaufen. Die preiswertere Lösung sind Samenversteigerungen im Internet, in denen Samen von teuren US-Neuheiten gehandelt werden. Klar, die neusten und  ungewöhnlichsten sind schon als vages Versprechen in Form eines Samenkorns begehrenswert und kosten entsprechend. Der Zufallssämling kann mehr oder weniger gelungen ausfallen. Bestenfalls bekäme man einen Sämling, der seinen Eltern ähnelte. Ein Spiel für Geduldige. Angesichts der proppevollen Gärten reizt es mich nicht. Knapp 100 Sorten sind mehr als genug. Die räumlichen Grenzen der Gärten sind erreicht. Man muss wissen, wann’s genug ist. (Edit: Aha, aller guten Vorsätze sind 3 …)

Rosige Hemerocallis 'Final Touch' von Apps, 1991. Sie duftet zart!

Das Sammelfieber klingt ab. Hinzu kommt, dass Taglilien etwas spröde sind. Sie blühen nicht immer, sie lassen einen manchmal jahrelang bis zur ersten Blüte warten, sie verändern sich stark beim Wechsel des Standortes, ihr Puder ist – je nach Sorte – nicht regenfest, die stark gerüschten bekommen ihre Blüten manchmal nicht hin und verkrüppeln – mal abgesehen davon, dass Blumenkohlöhrchen als Blütenrand nicht unbedingt eine Verschönerung darstellen – , sehr große Blüten neigen bei einigen zum Auseinanderfallen, andere sind blühfaul oder entwickeln im Verhältnis wenig Stiele und Knospen, sie wirken im Garten erst in größeren Horsten und das dauert, am besten kommen geäugte, geränderte, gerüschte, pastellene Blüten einzeln in Nahaufnahme fotografiert zur Geltung, ihre Farbpalette ist begrenzt und es gibt unzählige ähnliche, sie brauchen Platz und bilden viel Grün, sie beanspruchen die Sonnenplätze im Garten und nach ihrer Blüte ist an der Stelle im Garten 11 Monate nichts mehr los, was natürlich für Schwertlilien, Mohn und anderere Prachtstauden gleichermaßen gilt, die eben nur einmal im Jahr zeigen, was sie können. Wirklich traurig, dass eine Taglilienblüte nur einen Tag propper aussieht. Alles Vorgenannte wäre nebensächlich, wenn sie 2 oder 3 Tage geöffnet wäre. Dann wären Hemerocallis phänomenal und beinahe uneingeschränkt wunderbar!

Die Beschreibung von manchen Hemerocallissorten als „Re-bloomer“ halte ich in unseren Breitengraden für nicht zutreffend, zumindest für eine Ausnahmeerscheinung. Vielleicht kommt es in Florida vor, ich habe es jedenfalls noch nie beobachten können (Edit: Um mich lügen zu strafen, blüht Little Wine Cup in diesem Jahr 2 x).

Ich brauche Ein- und Zweijährige, damit nicht nur einknickende Schilfblätter im Gelände stehen. An Lilium-Hybriden hat man im kleinen Garten evt. mehr Freude als an Unmengen von Taglilien, wenn Schnecken die Freude nicht zu ihrer Leib- und Magenspeise erküren.

In den nächsten Jahren wird Bäumchen-wechsel-dich gespielt. Die guten, starken Sorten aus dem wilden Garten werden in den Stadtgarten verpflanzt. Shining Plumage wird definitiv ausgetauscht. Im Stadtgarten stehen ihr gegenüber 2 weitere feurig rote, Berlin Red Velvet und Berlin Tall Boy. Das ist zu viel ähnliches Rot auf einmal. Rötlich oder orange oder dunkel wäre schon gut. Stern von Rio oder Oriental Ruby oder Sereana Dark Horse eventuell? Oder Outrageous oder Always a Pleasure? Praktisch, ich habe die freie Auswahl!

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Abends sind wir noch fix in den wilden Garten gedüst, um nachzuschauen, ob neue Tagliliensorten blühen. Zwei kenne ich noch nicht.

Der grundverschiedene Charakter der gerade erblühten Sabra Salina im Bausch ihrer plissierten Spitzenunterwäsche ist mit dem der muschelrosa, lockeren Hello Dolly nicht zu vergleichen. Nahezu perfekt, die neckische Kleine. Eine artige, junge Dame von Rubensscher Fülle hockt in crème-rosé getönten French Knickers in weiche Kissen gebettet in meinem Garten. Herzlich willkommen!

Dagegen ist Hello Dolly (oder handelt es sich um eine abgemagerte Winsome Lady?) eine etwas angejahrte, eckige Schönheit, die mehr Zeit braucht, um ihre Reize zurechtzurücken und jugendlichen Schmelz vorzutäuschen. 1 – 2 Jahre, schätze ich. Mit zahlreichen Schwesterblüten drumherum wird sie an Eckigkeit verlieren und an Nonchalance gewinnen. So wie ‚Luxury Lace‘, die als Single genauso wenig zur Geltung kommt.

Längere Beine als die ebenmäßige, rundliche Schönheit Sabra Salina hat sie.

Rosé-rosa-zart lachsfarbene Hemerocallis habe ich nun in vielen verschiedenen Varianten, wie sich zeigt … zu viele. Lauter Taglilienkleider von sehr ähnlicher Farbe mit unterschiedlichem Schnitt. Hello Dolly könnte auch die Sorte Winsome Lady oder Annie Welch sein. Ich werde es erst herausbekommen, wenn sich alle Hemerocallis etabliert haben, ähnliche gleichzeitig blühen, das Wetter günstig ist und daher sortentypische Blüten entwickelt wurden.

Das wird in den kommenden Jahren noch eine Gerücke und Geschiebe im wilden Garten geben!

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Bisher wusste ich nicht, ob ich „schwarze“ Taglilien mögen und beachtlich finden würde, nun weiß ich es. Überwältigend und beachtlich.

Von Serena Dark Horse bin ich hin und weg. Erst seit einem Jahr habe ich sie im wilden Garten.

Genauso sollte eine schwarze Schönheit aussehen, sehr dunkel, doch mit feurigem Magmarot unterlegt. Ihren sortentypischen, hauchdünnen, hellen Rand vernachlässigt sie (noch?) ein wenig. Das ausdrucksvolle Auge ist überwiegend golden und dekorativ dreieckig ausgezogen.  Ein köstlich herber Schokoladetrüffel. Dunkler wird selbst die Sorte Ed Murray nicht sein, aber höher.

Die Blüte wirkt auf den Fotos wie mattglänzender Taft. Sie ist samtiger als auf der Abbildung.

Große, geradezu perfekt geformte Blüten mit leichtem Rüschenrand, die gen Abend mehr und mehr zu unbeschreiblicher Bitterschokolade dahinschmelzen. Einfach umwerfend rassig! Ich höre meinen Rappen Dark Horse förmlich vor Energie schnauben. Sein Stockmaß ist jedoch nur so hoch wie das eines Ponys.

Wie praktisch, demnach brauche ich keine weiteren schwarzroten Sorten zu bestellen. Night Embers vielleicht noch, wenn sie mir zufällig vor die Füße laufen sollte. Ich bin auch so restlos zufrieden mit meinem Galopper „Fury“ und meine Jagdfieberkurve beruhigt sich um einige Grade.

Einige Wassertropfen fallen beim Gießen auf die Blütenblätter und hinterlassen Flecken. Leider scheinen die pudrigen Pigmente auf der Oberfläche abwaschbar zu sein. Ein tropenschwarzer Schmetterling nur für Schönwettertage ohne Niederschlag? Überlackieren!

Ich dachte mir extravagante, chartreusefarbene Begleiterinnen für die Schöne, doch es gibt keine Hemerocallis mit deutlich hellolivgrüner, weicher Blütenfarbe. Ist ja klar, viele grüne Blumen gibt es nicht. Kanariengelb mit Limoneneinschlag und grünlichem Schlund ist bei Taglilien das Äußerste der Gefühle.

Wenn die Schnecken es zulassen, gebe ich ihr die Hosta Guacamole zur Seite. Dazu darf ich alles umbauen und umsetzen, denn um sie herum im Testbeet ist kein Platz, nur weitere Taglilien. Die Auswahl begleitender Geschwister wird die Farben des warmen, gelben, orangen und roten Sonnenlichts bis zu Siena widerspiegeln. Die Kombination mit grünstichigem Kanarien- bis blassgelb dürfte einen zu krassen Kontrast ergeben.

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Die doppelten Lottchen beim Stelldichein.

Hochgestimmte Sommerwonnen – American Bicentennial links, Judith in vollem Sonnenlicht rechts

Judith kenne ich aus dem Vorjahr und ich mag sie gern. Fröhlich und leichten Sinns schaut sie in den Garten und es gibt im weiten Erdenrund keine Sorgen für sie – dabei lebt sie nur ein bis zwei Tage! Das wird der Grund sein; keine Zeit, um sie an Sorgen zu verschwenden. Sie hat immer Sommerferien und freut sich.

American Bicentennial blüht zum ersten Mal, obwohl sie schon genauso lange im Beet steht wie Judith. Beide haben eine respektable Blütengröße von ganz ähnlicher Farbe; Judith ist kaum wahrnehmbar heller und strahlender, mit flatternden Formen. Salmon. Ein warmer, heiterer, leuchtender Ton in Lachsrosa kleidet die netten Mädchen.

American Bicentennial ist die vornehmere und kürzere von beiden und fast nur halb so hoch wie ihre beschwingte Schwester. Ihre ballonförmigen Blüten werden aus gerieften Petalen gebildet. Möglicherweise lässt sie das Schattenspiel der gekreppten Oberfläche dunkler erscheinen. Die Sepalen der ersten Blüte haben zur Spitze hin einen merkwürdig verdickten Rand, als ob sie dort Masse als Reserve für Rüschen sammeln wollte. Der Wulst ist die vergängliche Marotte einer Erstgeborenen, die sich auswachsen wird, so hoffe ich. Oder es liegt in ihren Genen, ihr Vater war ein schwerreicher Wurstfabrikant aus Chicago und das pflichtbewusste Fräulein Tochter bereitet sich würstchenrollenderweis‘ auf das Oktoberfest vor.

„I will have an eye on you, you little sausage, you“, kann ich dazu nur radebrechen.

Ihr Name bedeutet „Amerikanische Zweihundertjahresfeier“. Wurst kommt nicht mal am Rand darin vor.

(Edit: Die folgenden Blüten bekam sie ohne besagten Würstchenrand hin)

Mir gefallen beide; das große Sonnenkind Judith passt besser zum wilden Garten. Dort, wo sie jetzt steht, steht sie goldrichtig. Ich werde ihr eine blaue Hosta als Fußschemel schenken, oder ich schaue nach, wie weit die Salbeistecklinge gediehen sind.

Je nach dem wie Sindbad Sailor, Sabra Salina und Jedi Dot Pierce ausfallen, ist die niedrigere, formellere, amerikanische Jubilarin eine Kandidatin für die Liga des Stadtgartenzirkels – vorausgesetzt, sie kann sich von ihren neurotischen Wursträndern trennen. Die Größe würde sich gut einfügen.

Judith – schlicht und schön

Aus dem alttestamentarischen Buch Judit (= die Jüdin):

„Sie hatte eine schöne Gestalt und ein blühendes Aussehen. Ihr Gatte Manasse hatte ihr Gold und Silber, Knechte und Mägde, Vieh und Felder hinterlassen, die sie in ihrem Besitz hielt. Niemand konnte ihr etwas Böses nachsagen, denn sie war sehr gottesfürchtig.“ (Jdt 8, 7-8)

Nicht nur bezaubernd und einnehmend, sondern auch stark und schrecklich war die heldenhafte Judith. Sie enthauptete Holofernes. Ein beliebtes Thema in der abendländischen Kunst.

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Voller Erwartung komme ich in den wilden Garten und hoffe, dass mir einige neue Taglilien die Ehre geben und Flagge zeigen.

Ja! Da! Wundervoll! Kaum zu glauben, es gibt tatsächlich Taglilien mit Goldkante und Blumenkohlöhrchen! Ich habe eine weitere stark gerüschte Hemerocallissorte, Rushing Delight („light rose mauve with yellow gold edge and yellow gold throat“). Mittelrosa – je nach Beleuchtung – wie auf Abbildungen im Net ist diese nicht.

Sie ist auch nicht „orchid self with green throat“ wie es zu Light Years Away angegeben ist.

Sie trägt die bei Hemerocallis ach so beliebte Farbe Irgendwielachsrosé oder Schweinchenhautmittelhell, was mir vor Begeisterung völlig gleichgültig ist. Sie blüht und Petalen und Sepalen samt Rüschen sind ausgebildet! Neben ihr, zu ähnlich und zu nah, bekommt die aprikosenhonigfarbene Sorte Wisest of Wizards trotz weniger barocker, aufwändiger Spritzgebäckrüsche ihre erste Blüte nicht makellos hin.

Spot an! Light Years Away wartet auf Applaus

Ich bezweifle, dass es eine klarer farbige, normal veranlagte Taglilie neben ihr aushält. Eine weiße würde passen. Wirklich toll, aber irgenwie ziemlich aufgetakelt, der kleine Transvestit. Zum Niederknien, schon wegen der zwergenhaften Höhe, die am trockenen Wetter liegen könnte. Prächtig zurechtgemacht  und für einen exponierten Soloauftritt gedacht, evt. sogar eher einzeln im Topf als im weitläufigen Garten.

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