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Posts Tagged ‘Renovieren’

Frühling in der Laubenkolonie.

Wobei, Laube ist untertrieben. Hier trägt man Haus:

Hurra! Die wuchtige Markise ist optisch fast im Haus verschwunden. Nu kannse bleiben, selbst in orange-braun gestreift.

Bei den geschrumpften Formaten schwant mir, warum man auf die Idee kommen könnte, possierliche Zwerge mit Zipfelmützen ums Häuschen zu dekorieren.

Es sieht so aus, als ob viele Kleingärtner offenbar wenig Geschmack, nicht allzuviel Ahnung von Kreisläufen und Bedingungen, dafür aber ein Faible fürs Aufräumen und für Maschinen haben. Viele Gärten weisen eine sehr merkwürdige Architektur des Zusammenhäufens von Irgendwas auf. Clash of Cultures. Und immer alles schön kurz und klein schneiden, gerne gegen den natürlichen, ästhetischen Wuchs an. Hätte zwar seine eigene Ästhetik, ein kunstvoller Schnitt, der ist aber meist gar nicht gemeint, es sei denn, es geht um einen wirklich gut frisierten Apfelbaum. Ich schaue bedauernd auf eine Magnolie, die nach der Radikalkur nur noch aus einem gekürzten Stamm besteht. Verstehe ich nicht. Wozu dann eine großwüchsige Magnolie pflanzen? Um sie gnadenlos zu massakrieren? Warum nicht gleich eine feingliedrige Magnolia stellata statt einer knorrigen, breitkronigen?

Außerdem hocken die Gemüse-, Obst- und Blumenfreunde in ihren Gärten und zerteilen Erdbrocken zu Bröckchen oder sieben Kompost. Müssen sie wohl auch, bei dem saubergekehrten, humuslosen Betonboden, den sie durch Auf- und Wegräumen selbst produzieren. Alles doppelte Arbeit, mechanisch arbeitsintensiv wie auf einem Industrieacker. Im scheußlichen Hochbeet, das Kermit abbaute, fanden sich keine 5 Regenwürmer. Da haben wir ja in einem einzigen Blumentopf mehr Leben! Ich werde mein Paradies schön unordentlich gammeln und mulchen – wenn die Schnecken mich lassen. Aller Wahrscheinlichkeit nach braucht der rohe Boden sowieso 2 Kipplaster Kompost zur Reanimation.

Rückblick; im November 2014

Fenstergitter und Türen sind in der Farbe der Fensterläden zu streichen – gelbes Oliv -, Klinken auszutauschen, Scherenspaliere auf der Rückseite der Laube zu befestigen, zwei Räume zu tünchen und auf Vordermann zu bringen, Markisentuch abzuwaschen. Und dann, ja dann hätte ich vielleicht zwischendurch Zeit – vor dem Ersetzen der Bodenplatten, dem Verkleiden des Regenwassertanks mit Schilfmatte, der Verbesserung des PVC-Rohr-Knäuels, Zaun erhöhen, gefundene Bodenplatten verteilen und eingraben, Platte des Arbeitstischs fixieren und in Folie einschlagen, frickel hier und frickel da und anderen Nebensächlichkeiten – meine Dahlien aus der Verbannung im Keller zu befreien, das Tomatenhaus vom Algenbelag zu säubern und mich zur Abwechslung mal um Pflanzen und Gartenbelange zu kümmern und nicht jede freie Stunde mit dem Renovieren des Zwergenheims zu verbringen. Um das Wesentliche. Leider ertrage ich eine befremdlich unschöne, abgewrackte Umgebung nicht und lasse nicht locker, bis alles überarbeitet ist und mir genügend Wohnlichkeit vermittelt. Sonst wär’s nicht meins.

Die Tomatenkinder sind bereit zum Umsetzen. Die Gurkensamen wollen nicht keimen; wohl zu alt.

5 Sorten für das Gewächshaus: Cherokee Chocolate, Aussie, Marianna’s Peace, Mammoth German Gold, Green Grape

Es fehlen Vertikalen und versteckte Durch- und Einblicke im Gartenkarré; ein malerischer, alter Baum, oder zwei. Alles viel zu plan und platt und gerade und übersichtlich. Es wird ein paar Jahre brauchen, bis der Garten aussieht wie mein Garten.

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Langsam gewinnt mein Kleingarten an Konturen. Die handfesten Nachbarn nehmen die Wandlung interessiert zur Kenntnis und meinen offen und selbstkritisch, sie müssten ihr Haus streichen. Ah was.

Gute Idee! Aber nicht in finsterer Holzlasur, die nach 5 Jahren Regen spröde absplittert und alle Nase lang renoviert werden muss. In makellos gelacktem, seidenmattem Taubenblau mit Polarweiß oder in ochsenblutrotem, gebrochenem Schwedenrot mit Lichtgrau – ja, das schon, aber nicht in billigem bis einfallslosem Gammelweiß umrahmt von Sonderangebotsholzlasur. Das ginge auch, aber dann käme es sehr auf die Pep-Farben der belebenden Geranien an.

Die Holzschnitt-Kalenderblätter von X, mühevoll und zu teuer gerahmt, halten nicht stand. Pippifax. Ich muss umdisponieren. Ein Miró muss her. Ein echt gefakter Miró. Kein Problem für mich. Das hau‘ ich in 100 Min. auf die Leinwand. Nur die Abmessungen wollen gut gewählt sein, bei der überschaubaren Wandfläche. Kermit findet die Idee auf Anhieb passend. Dann ist es erfahrungsgemäß richtig. Der Miró wird das I-Tüpfelchen der preisverdächtigen Designer-Datsche. Von den Edelstahlklinken über die Farbwahl und die Rosen bis zum Miró – alles vom Feinsten. Nach dem dezenten Senfgelb, das jetzt die Fensterläden ziert, passt auf einmal die braun-orange Markise. 100%ige Punktlandung.

Eingebrochen wird sowieso. Ob es vorher schnukelig oder garstig war. Soll ich bis dahin in Lumpen gehen? Oh nein!

Das „Richtfest“ rückt in die Nähe meines Geburtstags.Passt! Die Mannen des Kleingartens – keiner zuckt auch nur mit dem Augenlid, wenn man um Hilfe bittet, fasst sofort an oder bietet Generator, Akku- oder Schlagbohrer an – trinken Krombacher. Soll mir recht sein. 5 – 6 Kästen Krombacher sind allemal im Etat enthalten. Friendly Neighbourhood.

Nach der harten Ackerei wird es langsam Spaß.

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Keine Zeit für nichts. Die Renovierung des Kleingartenhäuschens verschlingt alle Zeit und Lacke im Dutzenderpack. Was man auch in die Finger bekommt, man muss alles dreimal überarbeiten, auseinanderschrauben, zusammenschrauben, kaufen, ersetzen, beispachteln, anschleifen, abkratzen, abschlagen, richten, festnageln, geradebiegen, aus der Wand porkeln, rausreißen.

Am zeitaufwendigsten ist das mehrmalige Streichen der Metallgitterzäune. Einfach mit der Lackwalze rollen geht nicht. Kermit hat sich diese Strafarbeit ausgesucht und tupft und pinselt Drähte en gros und en detail. Sisyphos muss man sich als einen glücklichen Menschen vorstellen. Der hatte es ja auch mit einem monumentalen Brocken zu tun und nicht mit unheroischem, kleinteiligem Gefiesel und triefenden Lacktränen. Wird aber hübsch, um nicht zu sagen umwerfend hübsch, das Steinhäuschen der Drei kleinen Schweinchen, selbst wenn die Temperatur um etliche Grade zu niedrig für einen Acryllackierung liegt. Hilft nix. Drüber. Und noch ’ne Lage drüber, bis es anzieht. Die sog. Küche ist so gut wie fertig, karierte Gardinen hängen schon. Das Haus ist rundum mit maisgelber Fassadenfarbe gestrichen, die Front auch bereits lackiert.

Die Wühlmäuse schlagen sich die Bäuche voll und die Karnickel fressen Narzissenblüten und Tulpenknospen. Die neuen Nachbarn wundern sich, wieviele Tulpen ich im Kleingarten habe. Kunststück, wenn man Tausende setzt, werden ja hoffentlich ein paar Hundert übrig bleiben.

Kermit unternimmt nichts gegen die Feldmäuse in seinem Garten und wundert sich jedes Jahr aufs Neue, dass die Lilien weniger werden und ich ihn wutentbrannt an Fallen erinnert, nachdem die Tiere alle Keimblätter meiner Cosmeen, blauen Winden und Tagetes abgefressen haben. Mäuse sind unser Dauerthema und es wird höchste Zeit, dass Kermit Lilien und Tulpen für den Stadtgarten selbst bezahlt und pflanzt. Da streiche ich lieber Wände, düsterbraune Decken und Fensterrahmen um und matsche Reparaturmörtel in Plastiktüten an! Das ist zwar alles in allem viel Arbeit, doch zeitigt irgendwann Erfolg.

Außerdem habe ich meinen Ersatzakku und das Ladegerät für meine Kamera verlegt. Keine Narzissen- und Tulpenfotos dieses Jahr. Das Cellphone fabriziert miserable Fotos, stellt unscharf und löst entweder zu früh oder zu spät und umständlich aus.

Gelegentlich muss ich mir die Bedienung der Wühlmausquetschen zu Gemüt führen, ohne mir die Finger zu amputieren. Am besten bald, so lange sie noch nicht alle Königslilien erwischt haben.

Den Maschendrahtzaun werde ich erhöhen müssen. Kaninchen und ungebetene, zweibeinige Besucher hinterlassen Trittspuren und Grabungen vor und hinter der zu niedrigen Barriere. Ein Witz – und für den nutzlosen Altdraht habe ich mehrere hundert Euro bezahlt. Ich denke über ein Scherengitter aus Metall für den Windfang nach … ein Ende der Renovierungsarbeiten ist noch lange nicht in Sicht…

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War ja klar, dass es weiter in die Schräge läuft. Die 5 l Vanillegelb sind nicht gelb, sondern creme bis buttrig. Viel zu hell zum weiteren Vermischen mit noch hellerem Apricot.

Die Farbpalette auf der Internetseite des Zwischenhändlers, nach der ich ausgesucht hatte, sieht so aus:

Schön wär’s … gemischt ergäbe „Apricot“ mit „Mango“ oder „Vanillegelb“ ein sattes, weiches Maisgelb. Mit etwas zusätzlichem Ocker ist das in etwa der angepeilte Farbton für die Innenwände der Gartenlaube.

Und die Lieferung so, genau wie die Pastellfarben bei Aldi:

Etwas heller und gelber als Butterscotch Cream – eigentlich auch schön, und weiteres Farben mischen entfiele. Trockenes Maislaub – ob der Inhalt auch so maisgelb ist?

Dafür sind die restlichen Farben inkl. des Apricots immer noch nicht da, was nicht wirklich stört. Denn 1) kann ich Make up-farbenes Apricot nicht mehr brauchen, weil es mit diesem Blassgelb verrührt nylonstrumpf-farben oder weißnichwie-écru durchschlägt und die Mischung nicht zartocker bis maisgelb wird, 2) ist bei den Temperaturen an Anstreichen nicht zu denken und 3) ist mir langsam nach Widerruf zu Mute.

Am Rande bemerkt, Farbberater, die als angesagten, sonnigen Aprikosenton diese gedeckte Miederfarbe empfehlen, sollte man der inneren Erleuchtung und Fortbildung wegen in Marillenröster ersäufen! Karnevalsschminke oder Kakao mit Nougat und viel Milch wäre ein passenderer Name.

Die Farbpalette des Shops weicht bei manchen Tönen deutlich von der des Herstellers ab, bzw. scheinen Bezeichnungen durcheinandergeworfen. Hätte man kein 14 tägiges Widerrufs- und Rückgaberecht, könnte man jetzt von Irreführung reden. So verbringt man seine Zeit „nur“ mit der ABM, angehübschte Farbtöne wieder einzupacken und – auf wessen Kosten? Das Zeug wiegt einiges und der Händler sitzt bei Vorkasse am längeren Hebel – zurückzubefördern.

Entweder lasse ich mich auf ein mildes, bräunliches Écru aus beiden Farben ein, weil ich mehr als 5 l in Gelb verbrauchen werde, oder ich lasse das Apricot gegen einen weiteren Topf Vanillegelb austauschen, was die Shop-Logistik nicht hergibt; zum Regal gehen, Topf nehmen, ins Paket packen und fertig geht nicht. Wahrscheinlich arbeiten im Lager lauter Internisten ohne Pinzette, die erst mal den virtuellen Papierkram und die Buchhaltung sortieren müssen. Oder ich schicke die Apricot-Farbe zurück und hoffe, dass noch ein Topf Vanille vorrätig ist, oder ich storniere die gesamte Bestellung samt Metallschutzlack, den ich leider brauche, bevor die Farbe eintrifft, und fange wieder von vorne an. Oder ich fahre in den nächstbesten Baumarkt und bin in 15 Min. fertig mit der blöden Wandfarbe!

Praktisch veranlagte Heimwerker wählen eine sechste Lösung: 3 Probestellen streichen; beide Töne 1:1 gemischt und beide Töne jeweils pur. Und dann schauen, was geht.

Alle Browser und WordPress spinnen gerade. Nichts klappt, alles holpert. Pop-ups im Hintergrund, die nicht sein dürften, Plugins korrumpiert, formatierte Texte zurückgesetzt, jeder Seitenwechsel erfordert ein neues Login, das ins Nichts führt.

Kermit sagt etwas über einen Virus, den Hacker via Java lanciert hätten und über eine neue Beta-Version von WordPress. Die letzte Neuerung von WordPress war schon Kacke und eine Katastrophe! WordPress ist bekanntermaßen anfällig für unerwünschte Unterwanderung. Bei Kermits Aussagen muss ich vorsichtig sein. Sie sind manchmal etwas verstellt. Aber an dem WordPress-Gemurkse wird es liegen, dass ich z. Bsp. keine Posts nachträglich korrigieren kann. Bis ich einen neuen Umweg entdecke, der bisher nicht da war und bestimmt nicht so bleibt.

Außerdem finde ich zufällig einen wildfremden Benutzer auf meinem Mac, der sich „wheel“ nennt und der authorisiert ist, meine privaten Dateien zu lesen. Ich habe ihm das nicht erlaubt. Da stimmt etwas nicht. Gefällt mir gar nicht. Die Cleaner finden nichts, aber da ist was.

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Ich dachte, ich stelle es ganz schlau an und bestelle die Farbe für Fassade und Innenräume des Gartenhäuschens nebst einigen Dosen Lack im Internet. Günstig versteht sich, in den Farben meiner Wahl. Bequem vom Sessel aus. Jemand anders schleppt die Pötte bis zur Haustür. Bombenidee!

Außerdem vertrödle ich mich nicht im Bauhaus, was Tage dauern kann. Ich vergesse alles, aber Preise für Spaxschrauben, Gummidichtungen, Schnellzement, Klosettschüsseln von Ideal Standard, Hammerschlaglack, Gehrungsladen, Moniereisen von 6 – 12 mm Durchmesser, Bits für Bohrmaschinen, Nitroverdünnung, Multiplex im Quadratmeter, Vorschlaghammer, Caparol, Packungen mit Schleifpapier verschiedener Körnung, Messingketten, Eichenstabparkett, unwichtige, mittlere und grobstrukturierte Erfurter Rauhfaser, Latexfarbe, Rotbandputz, Polyprop-Schnur, Messinghaken, Bootslack, Leinölkitt, Vogelschutznetze in diversen Auführungen, Axtstiele, Schleifsteine und Acryltürgriffe kann ich noch Jahre nach einem akuten Renovierungsfall aus meinen Spezialspeicher für Preisscans abrufen. Offenbar gehört der hirnige Speicher zum versiegelten Hochsicherheitstrakt für lebenswichtige Memos. Kermit liest ein Angebot aus einem Flugprospekt vor, worauf ich „zu teuer!“ oder „kaufen!“ um die Ecke rufe. Ab und zu muss meine Platte formatiert werden, um nicht mit Zahlen von 1989 und in DM zu hantieren.

Die gute Idee entwickelte sich zu einem Hin und Her und Nullsummenspiel mit seitenweiser Korrespondenz, da ein 5 l- Eimer Wandfarbe im Ton Mango – angeblich – gerade fertig produziert und – schwupps – 4 Stunden später – angeblich – nicht mehr lieferbar sei, nachdem ich 9 Tage auf die Ankündigung der Lieferung gewartet hatte. Ah was. Farbe!? Ordinäre Wandfarbe, keine Erdbeeren oder vom LKW gefallene iPhones! Das hätte ich einfacher haben können, wenn ich gleich die Discounter und Baumärkte abgeklappert hätte.

Ob man mir nach der ersten Lieferung Fassadenfarbe jetzt den Metallschutzlack, den Weißlack und 1x 5 l Wandfarbe in apricot – ohne 5 l in mangogelb –  zustellen solle. Nö, eigentlich nicht. Lack und Wandfarbe gibt es gerade bei Aldi (die Kalkfarbe allerdings sehr hell aufgemischt, nicht satt getönt und 50% teurer). Und was soll ich mit popeligen 5 l Farbe? Flicken und flechten? Eine Wand mit Pünktchen tupfen? Mundgemalt und flickgeschustert? Eben nicht! Davon hat’s im Häuschen schon reichlich.

Die Ersparnis wäre für die Katz‘. Wegen der hohen Stückgutkosten und der Aufteilung der Wand- und der Fassadenfarbe in 2 Sendungen, bleibt eh nicht viel vom Supersonderangebotspreis übrig. Nur die Fahrerei bleibt mir erspart.

Ich bekäme eine Rückvergütung für die 5 l Mangos (was ist mit den hohen, anteiligen Versandkosten?). Ersatz, ich möchte lieber Ersatz. 5 l Vanillegelb. Dann solle ich erneut im Internetshop bestellen (neue Versandkosten für 5 l ges. 6,98!).

Es wird zunehmend unlustig und bedeutet, dass ich doch ins nächste Bauhaus muss, um Dispersionsfarbe in Ocker zum Abtönen zum regulären Preis zu besorgen, weil zu befürchten ist, dass Vanillegelb mit etwas zu rosig geratenem Apricot gemischt ein überaus kleidsames Schweinchenrosé ergeben könnte. Kommt ganz drauf an. Es kommt auch insofern sehr darauf an, weil ich kein Bedürfnis danach habe, in einem babykarottenhautfarbenen Ambiente herumzulaufen.

Letztlich bestelle ich Vanillegelb – bevor das auch noch weg ist – und erhalte postwendend eine Gutschrift in voller Höhe. Bin mal gespannt, wann mir der Zwischenhändler mitteilt, dass Vanillegelb – schwupps – nicht mehr lieferbar ist …

Natürlich ist Dekofarbe in Mango überall erhältlich, nur nicht mehr für 9,99 Eur, sondern für über das Doppelte. Kein Wunder, sind ja auch mehr Farbpigmente drin als in pastellenem Vanilleeiscrème. Deshalb hatte ich ja bei Norma online zugeschlagen. Ein voller Grundton lässt sich al gusto mit weißer Billigwandfarbe aufhellen. Umgekehrt:  Eine zu helle Grundfarbe mit Dispersionsfarbe zu sättigen, treibt den Preis.

Gespart habe ich dennoch. Benzin. Sparsamerweise sollte ich als Nächstes ein matt gebürstetes Zippo kaufen und das gesparte Benzin einfüllen. Wo ist eigentlich mein Zippo? Irgendwo habe ich ein Zippo, aber wo … stundenlanges Suchen würde das vorhandene, vergrabene Zippo immens verteuern. Vergessen und ein neues kaufen wäre bestimmt preiswerter. Streichhözer wären auch sehr günstig und außerdem biologisch abbaubar, mineralölfrei und ohne Versandkosten.

Das rechne ich mir schon zurecht 😉

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Wozu google map doch alles gut ist. Den Garten auszumessen und aufzuzeichnen, kann man sich schenken.

52 Rosen sind es zur Zeit; nur Fritz Nobis ist noch nicht untergebracht. Und die Restbestände aus dem wilden Garten, die voraussichtlich bis zum Herbst warten müssen.

In natura sieht es noch trostloser aus als auf der alten Google-Aufnahme. Es gibt eine Menge interessanter Konstruktionen, die entfernt oder nachgebessert werden müssen. Amüsante Ableitungsskulpturen aus wüst verschraubten PVC-Krümmern hin zum Regenwassertank, unsauber abgebrochene Anbauten, zerschlagene Bodenplatten, ausgerissene Türklinken, geborstene Fensterscheiben, Löcher in Wänden ohne ersichtliche Funktion, unten offener, zerfledderter Maschendraht, ramponierte Hochbeetseiten, ein irgendwie gemauerter Scheinbrunnen, eine abenteuerlich angebrachte Markise. Je genauer ich hinschaue, umso kurioser wird’s.

Die Gleise sind gut getroffen. 😉

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