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Posts Tagged ‘Sailboat’

Jack Snipe? Wie letztes Jahr stehe ich – richtiger knie ich, um den Duft zu erhaschen – vor den wunderhübschen, hellen Duftnarzissen. Süßer, fruchtiger Kumquatduft an einem kalten Frühlingsmorgen. Delicious! Wiedersehen macht Freude.

Traumtänzerinnen an einem trüben Märzmorgen

Die Duftwunder sind etwas schmaler als letztes Jahr und haben nicht genug Reserven, mehrere Blüten pro Stiel zu entwickeln, schlagen sich aber wacker. Sie werden brüten und sich um ihre inneren, unterirdischen Werte kümmern.

Um diese Zeit blühen von den Miniaturnarzissen Tête à Tête, Jetfire und diese primelgelben Narzisschen, sei es nun Jack Snipe (N. cyclamineus), Sailboat (N. jonquilla) oder Lemon Drops (N. triandus). Letztes Jahr hielt ich die hellen Schönheiten für Lemon Drops, jetzt tendiere ich zu Sailboat. Jonquillen sind früh (also genau jetzt), wärmeliebende Triandusnarzissen eher spät, wie ich von Thalia weiß. Außerdem hält Thalia ihre sternförmige Krone besonders feinsinnig geschweift, nicht etwa wie Segelohren im Wind nach hinten gebürstet und verwirbelt. Egal ob Sailboat oder Lemon Drops, sie sind mir besonders lieb und werden verwöhnt. Ich vergesse nicht, sie rechtzeitig zu düngen und später trocken fallen zu lassen. Die abgeblühten Töpfe werden in eine unbeachtete Ecke geschoben und warten auf ihren erneuten Einsatz im nächsten Frühling. Low maintenance. Balkontauglich.

Diese 3 Sorten mag ich besonders gern; sie sind früh, unverwüstlich und auf unterschiedlich Weise hübsch: Tête à Tête – Zwerge mit gelben Laternchen, Jetfire – fröhliche, zweifarbige Clowns, Sailboat – elegante Duftnarzissen. Da sie alle kurz bis mittelhoch und zierlich sind, fallen sie nicht so leicht aufs Antlitz wie langbeinige, großkopferte Sorten. Alle passen gut in den Stadtgarten. Sailboat stehen im Topf; im Beet wären sie mir zu blass und zurückhaltend. Im Gartenbeet fallen leuchtende Jetfire mehr auf.

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