Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Tulpen’

Mega-chic. Die Farben hätte ich nie leichter Hand miteinander kombiniert. Jan van Eyk mit purpurfarbenen Triumphtulpen (Purple Flag?) im Kleingarten. Mittenmang einige Salmon van Eyk und ein paar Apricot Parrot, die noch nicht blühen. Ein zufälliges, farbintensives Ergebnis aus Fehllieferungen. Dafür sind Fehllieferungen gut, für überraschende Erkenntnisse und Belebung eigener Sehweisen und ästhetischer Vorurteile. Es haut nicht immer so gut hin, doch umso eher, je größer die Zahl der Tulpen ist. Massen von Tulpen überzeugen eigentlich immer; Sorte und Farbe spielen am Ende kaum mehr eine Rolle.

Einige Orange Emperor und evt. ein paar elfenbeingelbe, mittelhohe bis hohe Tulpen werden ich im Herbst daruntermischen, um der prächtigen Phalanx etwas Leichtigkeit, Wärme und Verbindlichkeit hinzuzufügen. Das zauberische i-Tüpfelchen setzen dann Nicht-Fehllieferungen.

Im ersten Beet am Eingang erscheinen 1/4 der Flaming Flag wieder. Gander’s Rhapsody, die zur gleichen Zeit gesetzt wurden – im ersten Herbst nach der Übernahme des Kleingartens – sind deutlich zurückhaltender, was die Ausdauer und Vermehrungsfreude angeht.

 photo April Kleingarten bc collage small_zpsayhzrmnc.png

Der dritte Frühling im Kleingarten, ein Blütenmeer

Die hohen Gartentulpen stehen im breiten Dahlienbeet, fast 20 m entlang des Zauns. Wo ich spätestens im Mai die neuen Dahlien unterbringen werde, steht noch in den Sternen.

Am meisten freue ich mich über die verheißungsvollen Knospen am Blauregen. Und über die explodierenden Rambler-Rosen. Die breite, willig auf 5 bis 6 m ausgetriebene Schlingrose am hinteren Gartenende vor Nachbars dunkler Holzhütte habe ich als Blush Rambler identifiziert. Eine sehr glückliche Fügung für diese Stelle angesichts einer „Zufallsrose“ von Aldi. Demnächst werde ich über das tagelange Zurückschneiden der mächtigen Rosen klagen. Ich wüsste wirklich nicht, was ich – mit kullernden Krokodilstränen – lieber täte! Dann ist das Gerüst des Kleingartens fertig.

 photo Kleingarten April-2 collage small_zpsoonl33wn.png

Frühlingsblüten; unten lks. Petit Four mit langen Zähnen

Auf die früh reifenden Maibeeren (Lonicera kamtschatica) bin ich auch gespannt. Letztes Jahr gab es pro Sträuchsken je 2 zum Probieren, 1 pro Sorte für sie & ihn. Eisbär und Kalinka heißen meine beiden Sorten. Sie wachsen nicht schnell. Je mehr Sorten zur gegenseitigen Befruchtung gepflanzt werden und je konsequenter der Strauch auf wenige Triebe mit größeren Früchten geschnitten wird, umso besser der Ertrag der blaubeerähnlichen Heckenkirschen. Ich erinnere mich nicht mehr genau an den Geschmack, nur daran, dass ich sie wohlschmeckend, saftiger und delikater fand als Blaubeeren. Irgendwo aufgelesen habe ich, dass sie in St. Petersburg an Marktständen verkauft werden und genauso bekannt und begehrt sind wie Heidelbeeren.

Leider habe ich über Kamschatkabeerensträucher auch gelesen, dass sie schlecht wachsen, insgesamt schlecht aussehen, schlecht tragen und obenddrein sauren Boden wollen wie Blaubeeren. Abwarten und mit Tee tränken.

Read Full Post »

Soderle, das war’s größtenteils. Herbst 2014 bis Frühling 2017, und fertig.

Was noch fehlt, um die Runde zu schließen, sind 20 Narzissen Dutch Master oder Goblet (am Ende der Rasenfläche, knapp vor die Hibiscus-Hecke und oben am Ende der Empore), 20 halbhohe, heitere Narzissen Golden Echo (um die stahlblauen Camassia vor Blush Rambler) und 20 bis 30 Tulpen Red Apeldoorn (vor die Dutch Master, locker auf der ganzen Breite verteilt) oder klar-rote wie Fostery King mit ihren chicen, dunklen Stängeln, z.B. Vielleicht ein paar Narzissen Toto (oben entlang der Brüstung). Noch mehr wäre Verschwendung. Okay, bevor ich mich schlagen lasse und falls mir günstige, buttergelbe, flachnasige, mittelformatige, späte Tripartite vor die Füße laufen, die natürlich auch. So hübsch!

Mehr braucht’s nicht. Knoten ins Ohr!

Oder noch ein paar Tulpen? Banja Luka haben die Wühlmäuse hinter dem nach Kaugummi duftenden Zwergjasmin stark dezimiert. Dort fehlt etwas Farbe.

Was noch zu erledigen ist, ist, die Riesenzwiebeln von Mininarzissen, aus denen ca. 15 cm hohe, weiß-gelbe Glöckchen sprießen, auszugraben und in neuen Nestern zu setzen. Die kleinsten Steingartennarzisschen, die es gibt, wie auch immer sie heißen mögen (edit: Narcissus canaliculatus). Wiederholt erhalte ich diese Zwerge vermengt mit stattlichen Narzissen – und immer stehen sie falsch und wirken neben großkronigen Pracht-Narzissen enttäuschend und verloren, logisch. Die Schnecken mögen sie besonders – hoch kriechen müssen sie ja nicht. Alle auszugraben und zusammen an eine passende Stelle zu umzupflanzen, steht an. Ich versetze Narzissen blühend und nehme einen Kollaps bei trockenem Wetter in Kauf, um sie endlich dort zu wissen, wo sie am besten aussehen. Im Allgemeinen erholen sie sich bis zum nächsten Frühling.

Heute nacht wird es 5°C. Das gönn‘ ich den Schnecken! In der letzten Woche war es wärmer und die Pest macht sich prompt über die niedrigen und halbhohen Narzissen her und vertilgt gerade alle Blüten. Mist!

Read Full Post »

3 Wochen früher als 2013 beginnen die Tulpen im Stadtgarten mit der Blüte. Übriggebliebene Red Impression über vielen van Eyck, Beauty of Apeldoorn und verschiedenen versprengten, frühblühenden Gartentulpen. Ein Leuchtfeuer.

Erste lilienblütige Tulpen in zauberhaften Pfirsich-Farben – Marjan oder Blushing Lady? Marjan ist neu im Garten, falls sich die roten Lilienblütigen nicht als fehlgelieferte entpuppen. Sie sieht genau aus wie Blushing Lady, nur ist sie für eine Lady recht kurz und früh.

Yume no murasaki in schönstem Tulpenpurpur:

Feuriges, leuchtendes Mohnrot auf kurzen Beinen: Casa grande, eine besonders großblütige Greigii-Tulpe, zwischen spitzen Shogun, einer Tulipa praestans.

Im Kleingarten stehen hellorange Shogun zusammen mit roten T. praestans Füsilier. Die zierlichen, bescheidenen Wildtulpen kommen immer wieder, wenn sie gut stehen und genug Platz haben.

Seit 1 Jahr erst erklimmt eine Glyzine (nicht Glyzinie, sagt Wikipedia) die Fahnenstange vor der Kleingartenhütte. Ich traue meine Augen nicht. Knospen und noch mehr Knospen! Überraschung! Glück muss man haben! Es gibt Pflanzen / Sorten, auf die man 10 Jahre warten muss. Welche man erwischt, steht leider nicht auf dem Pflanzetikett. Das wird eine Wucht! 6 laufende Meter blühender Blauregen von jetzt auf gleich. Zweimal im Jahr muss Wisteria sinensis beschnitten werden, wenn der starkwüchsige Schlinger im kommenden Frühjahr reichlich blühen und sich nicht in Windeseile mit der Fahnenstange auf und davon machen soll.

Read Full Post »

Ein paar Aufnahmen gibt es dann doch, auch wenn ich mehr im neuen Garten arbeite als auf die Blüten im Stadtgarten zu achten.

Der Mäuse wegen blühen etliche im Topf.

Schneeweiße Sapporo, La Courtine

 photo spring 2016-4_zpsexgbeex5.jpg

Tom Pouce, Flaming Flag, Queen of Night, Salmon Impression und blaue Scilla hispanica

 photo spring 2016-3_zpsukfypedg.jpg

Narzisse St. Patrick’s Day, lilienblütige Ballade

 photo spring 2016_zpsw9ggqx2u.jpg

Viridiflora-Tulpe Groenland mit Queen of Night inmitten weißer Sternmiere

Read Full Post »

Eine meiner Lieblingstulpen; eine frühe, kleine Wildtulpe. Ein Winzling in leuchtendem Rotgold wie von Kinderhand gemalt.

Duc van Tol Red and Yellow, eine historische Sorte, gleicht ihr sehr. Vielleicht ist der Duc eine frühe Farbauslese aus einem Meer von kasachischen Steppentulpen und zufälligerweise eben Tulipa schrenkii? Was trotz ähnlicher Blüte, kleiner Statur und früher Blüte gegen eine Übereinstimmung spricht, ist das breitere, gewellte, straff aufrechte Laub der Duc van Tol. Auch die Blütenblätter der Sorte wirken breiter und kräftiger.

 photo bpc schrenkii_zpspdlt2ilc.jpg

Miniaturen im Topf

Rundherum harmonisch, farblich perfekt, archetypisch geformt, aufgeblüht von herzerfrischender Offenherzigkeit. Leider keine lange Blütezeit. Dafür ist sie ein extra-frühes Frühlingsglück.

Read Full Post »

Buchhaltung. Die ürigen Frühlingsblüher wie Allium und Krokusse halte ich hier nicht fest.

 photo Narc Tul 2016_zps5lvmyicq.jpg

Es sind wieder mehr geworden als geplant. Ein Teil für den Stadtgarten, der andere für den Kleingarten.

Ich werde die Wühlmäuse verfluchen! Doch ohne Tulpen ist mir der Frühling zu arm. Irgendetwas werden sie mir übrig lassen. Viele Tulpen setzte ich gleich in Töpfe.

Die letzten 100 Narc. recurvus verschwanden erst im neuen Jahr unter der Erde, 1 Tag vor den frostigen Temperaturen. Sie werden dieses Frühjahr viel später blühen, wenn überhaupt.

230 Dichternarzissen ‚Pheasant Eye‘ für den Kleingarten – nicht schlecht!

Read Full Post »

Older Posts »