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Posts Tagged ‘Wetter’

Ein böser Eishauch und die Vorfreude auf Glyzinenblüten ist perdu. Die Wisteria steht erst seit letztem Jahr und windet sich um den obligatorsichen Kleingarten-Fahnenmast, den ich nicht brauche, um während Fußballwettkämpfen die obligatorische Deutschlandfahne zu hissen. Um 0 C° hätte sie weggesteckt, doch -6 C° und stellenweise darunter, freistehend, ohne eine wärmende Hauswand im Rücken, ist zu viel. Ein neuer Kälterekord für den Monat April.

Erwischt hat es den Blauregen von oben bis unten, den kleinfrüchtigen Kiwi, die Hortensien, viele Lilien, beide Deutzia gracilis, so manchen langen, saftigen Rosenaustrieb, die Weinstöcke, Feige, Maulbeere, den Brokatfarn, den Sichelfarn, die winzigen Stachelbeerfrüchte.

Ich höre auf nachzuschauen, was noch. Zu frustrierend.

Die Tulpen und erste Schwertlilienstiele liegen am Boden, kommen aber wieder hoch.

 

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Das wird doch langsam.

Das verdrehte Wetter setzt Narzissen und Tulpen unter Druck. Mal zu warm und plötzliche, starke UV-Bestrahlung, meist zu kalt, definitv zu wenig Niederschlag. Gleichzeitig blühen ein paar cyclamenblütige Zwergnarzissen February Gold (!) und auf der anderen Seite des Gartens späte Actaea. Frühe und mittelspäte Gartentulpen treffen aufeinander. Alle beeilen sich und scheinen den wenigen warmen Sonnenstunden nicht zu trauen. Blütenpracht im Zeitraffertempo.

 

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Der Mondkalender hat den Wetterbericht gesehen. Daher kein guter Zeitpunkt für die Aussaat. Die Nachrichten vermelden weder Politik noch Weltgeschehen, sondern umgefallene Autos und Bagatellunfälle. Wetter. Interessante Themen wie beim Kaffeekränzchen.

Erste Narzisse auf einsamem Posten

Schnee! Er begräbt die Krokusse unter sich, die mehr von südlich-trockenen, kahlen Hängen oder einer zünftigen Klimakatastrophe halten als von nassen, weißen Tüchern und grauen Wolken.

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Die Eisheiligen (die es meterologisch und lokal gesehen als fixes Wetterphänomen gar nicht gibt) haben sich dauerhaft eingerichtet. Wahrscheinlich beabsichtigen sie, nahtlos in die Schafskälte überzugehen.

  1. Mamertus – 11. Mai
  2. Pankratius – 12. Mai
  3. Servatius – 13. Mai
  4. Bonifatius – 14. Mai
  5. Sophie – 15. Mai

Ich stehe vor der Tür im Regen und rauche Qualm zwischen die Regentropfen. Um mich herum über den Boden kullern faustgroße Kiefernzapfen. Seit etwa 6 Wochen fallen sie nach und nach vom Baum.

Alle sind geöffnet. Im Regen. Vor dem Regen sind einige halb geöffnet, andere offen. Vielleicht schließen sie sich nur rechtzeitig, solange alle Samen zwischen den Holzschuppen stecken? Vielleicht können sie sich noch viel weiter öffnen, bis die Sparren im rechten Winkel abgespreizt ganz waagerecht stehen? Oder ein Beispiel für nicht funktionierende Bionik?

Als Kinder hatten wir Fichtenzapfen auf dem Fensterbrett liegen. Sie sollten durch Schließen anstehenden Regen anzeigen. Diese Holzkköpfe scheinen mir als Wetterpropheten nicht geeigneter als ich. Wenn es regnet, sind sie entweder geschlossen oder offen und vorher sind sie unentschlossen, einige offen, einige zu, andere wissen nicht so recht und bleiben halboffen. Toll. So einen Wetterbericht bringe ich auch zustande! Ich weiß zumindest, wann die Luftfeuchtigkeit so hoch ist, dass sie definitiv Niederschlag heißt und knöpfe meinen Mantel zu.

 

Die gute Nachricht: In 230 Tagen ist Weihachten! Und dazu taugen sie viel besser, wenn man sie einsammelt und mit Draht zu einem alternativen, dauerhaften, recyclebaren Adventskranz verbastelt.

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Etwas Regen

Fast schon eine Erwähnung wert: Es regnet. Nicht viel, aber immerhin.

Am Straßenrand blüht bereits der Rainfarn, im Garten sind einige Dahlien noch nicht aus dem Boden gekrochen, auf der Terrasse steht Smokey kurz davor zu erblühen. Alles etwas durcheinander in diesem Jahr. Das Obst rieselt vom Baum und die Kirschen sind sogar den vermaledeiten Vogeldieben zu kernig. Die Zwetschge hängt voll kranker Narren, wie im letzen Jahr. Wenn der Baum so weitermacht, wird er abgesägt. Die Gladiolen lugen wie erwartet schon aus der Erde, zumindest die, die ich in den großen Terracottatopf neben der Gartenbank gesteckt habe.

Von mir mir aus dürfte es noch 2 oder 3 Tage lang weiter tröpfeln. Weniger angenehm ist die Abkühlung auf 13°C.

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