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Posts Tagged ‘Zwiebelgewächse’

Buchhaltung. Die ürigen Frühlingsblüher wie Allium und Krokusse halte ich hier nicht fest.

 photo Narc Tul 2016_zps5lvmyicq.jpg

Es sind wieder mehr geworden als geplant. Ein Teil für den Stadtgarten, der andere für den Kleingarten.

Ich werde die Wühlmäuse verfluchen! Doch ohne Tulpen ist mir der Frühling zu arm. Irgendetwas werden sie mir übrig lassen. Viele Tulpen setzte ich gleich in Töpfe.

Die letzten 100 Narc. recurvus verschwanden erst im neuen Jahr unter der Erde, 1 Tag vor den frostigen Temperaturen. Sie werden dieses Frühjahr viel später blühen, wenn überhaupt.

230 Dichternarzissen ‚Pheasant Eye‘ für den Kleingarten – nicht schlecht!

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Kaum etwas macht im Winter so viel Freude – bei wenig Aufwand – wie Rittersterne. Je mehr, desto besser. Immer gibt es etwas zu gucken. Und draußen regt sich noch nicht viel. Ein Blumentopf reicht, um sie jedes Jahr aufs Neue zu bewundern.

‚Spot Light‘, ‚Red Lion‘ und eine rot-weiße, kleinblütige Form aus der „Kolibri“-Linie sind fast verblüht. Gerade erhebt sich ‚Hercules‘ – sic!- mit 74 cm in die Höhe. Die schräge Farbe stimmt sogar, da das spärliche Licht winterlich neutral ist. Den kopflastigen Riesen sollte man stützen. Nachdem er – trotz täglichen Drehens – eines nachts von der Fensterbank sprang, bin ich klüger.

Bläulich bereifte, rote, dunkle ‚Liberty‘ und riesiger, lachsig rosa gefärbter ‚Hercules‘

Was für eine Prachtentfaltung mitten im Winter!

Diesen Winter sind sie früh dran. Gutes Timing; zur richtigen Zeit vom Wassertropf gehängt und bei Zeiten gedüngt. Im letzten waren sie 3 Wochen später, glaube ich mich zu erinnern (Edit: Noch später, März 2015)

‚Benfica‘ ist neu hinzugekommen und zeigt gefärbte Knospen. Ich hoffe, sie wird möglichst dunkeldunkelrot.

‚Minerva‘ und ‚Rilona‘ und etliche andere Sorten zeigen noch keine Flagge. Manchmal legen sie eine Pause ein, wenn sie sich in den Vorjahren verausgabt und die Knolle aufgezehrt haben. Schaunmerma.

Was zum vollkommenen Hippeastrum-Glück noch fehlt, sind immergrüne, gestreifte Papilio-Hybriden und nicht zu extreme, schmalblättrige Cybister. Die elegantesten Verteter der Gattung.

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Die Discountermischung vom Frühjahr 2014 bestand aus Royal Trinity, Sancerre und Fangio. Erfreulicherweise fanden sich außer diesen keine verirrten Einzelstücke anderer Sorten in den Beuteln. Die zuvor im Herbst 2013 gesetzten Fangio-Bulben fielen Feldmäusen zum Opfer.

Einige Sorten wie Urandi, Triumphator, drei fleißig blühende, japanlackrote ohne Namen und Ercolano sind wahrscheinlich für immer verschwunden. Rosella’s Dream , die ich zu Anfang für Lollypop hielt (die Lutscher sind kürzer), wird weniger, doch gerade diese künstliche, ungelenke, plattnasige Barbie werde ich kaum vermissen.

Einige Lilienblüten des letzten Sommers:

Pretty Woman, Lady, Pearl Lorraine u. Pearl Stacey, Eurydice,
unbekannte Trompetenlilie, Royal Trinity, Sancerre,
Lavon, Fangio, Golden Splendour

Cancun, Rosella’s Dream, Pearl Jessica,
On Stage
(so dunkel?), African Queen, Sheherazade,
Black Beauty, Sorbonne
(?), unbekannte Gelbe (es gibt zu viele ähnliche gelbe Asiat. Hybriden, um auch nur den Versuch zu starten, die Sorte dingfest zu machen)

Vergessen zu fotografieren habe ich L. henryi; nicht geblüht haben EvinaPink Giant, White Pixels und Red Life. Mäusefutter, oder hamstern sie unterirdisch Vorräte und wollen sich nach ihrer Babypause im kommenden Sommer erst  zeigen?

Fehllieferung: Cancun statt Royal Sunset.

Eine schöne, gelockte, weiße Trompete mit zart getuschtem, weinrotem Hauch kann ich nicht zuordnen; bestellt habe ich sie nicht.

Wenn dieses unentschiedene Etwas On Stage sein soll, bin ich mit ihr nicht ganz glücklich. Ihr gemischtes Rot ist ziemlich ledern und siena-bräunlich und wird im Verblühen noch düsterer.

Die Sorte Fangio entpuppt sich – zumindest im ersten Jahr – bis auf die karminrot und brombeerviolett schillernde, dunkle Purpurfärbung als eher unharmonisch. Ihre Blüten sind mager, schlecht geformt, verstellt und klaffend, für die starken Stiele verhältnismäßig klein und glänzen wie billiges Plastik.

Pearl Jessica, zuerst mit mehr Rotanteil ganz nett, wenig später eher falb und fehlfarben

Pearl Jessica ist farblich ebenfalls etwas schwach und wird schnell unattraktiv. Ihre schmalen Blütenblätter fallen verdreht auseinander. Sie wirkt erst dann gut, wenn sie übervoll mit verqueren, verzipfelten und verzappelten Blüten hängt – oder eben nicht. Vielleicht nie. Jedenfalls nicht meine beiden Pflanzen und nicht an der Stelle, zwischen stolzen Nachbarn, die wissen was sie wollen und wie sie aussehen sollen. Kupfer mit Gold, nur zu blässlich und verschwommen. Die gebremste Farbe erinnert mich an Taglilien, von denen etliche auch nicht immer der große Wurf sind. Vielleicht färbt sich die Lilie im Halbschatten rötlicher und besser. Mehr Blüten in verschiedenen Stadien – und somit Tönen – wären jedenfalls ein Gewinn.

Die L. lancifolium splendens geruhten 2014 leider, sich faul bis abwesend zu geben.

Am besten blühten 10 hohe Sheherazade, zahlreiche Yelloween (oder ist es Tampico?) und – wie in den Jahren zuvor – pastellorange Royal Trinity.  Diese  Sorten enttäuschten noch in keinem Jahr. Black Beauty litt offenbar unter einem Virus; von 3 Pflanzen blühte nur eine üppig.

Monscheingelbe, satinschimmernde Yelloween (Tampico?) recken sich gen Himmel

An der dunkelroten Eurydice mit ihren anmutig seitwärts geneigten Blüten werden wir bestimmt noch viel Freude haben. Eine gutwillige Senkrechtstarterin. Ihre zierlichen, zurückgeschlagenen Blütenblätter glänzen zwar ebenfalls wie eingeölt, aber kein Mensch würde bei ihr an Plastik denken und die Nase über so viel Vulgarität rümpfen.

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Die Keukenhof-Zwiebeln blühten sehr gut und lange. 2 Stiele brachten Spotlight (es ist bestimmt keine Picotee), Liberty und Magic Green zustande. Ihr zweiter Flor fiel kleinblütiger aus.

Spotlight tendiert zu den Multiflora-Züchtungen mit ihren zierlichen, zahlreichen Blüten und entwickelte gar 5 Tüten pro Stiel. Prachtvoll!

Nicht Picotee in weiß mit hauchdünner, roter Kante, sondern Spotlight

Ende August müssen die Rittersterne laaaangsaaam zeitlich umgedreht und auf Dezemberblüten vorbereitet werden. Ab September gibt’s immer weniger Wasser, bis die Blätter einziehen. Ob sie nach ihrer sommerlichen Fleißarbeit im Winter bereits genug Kraft für neue Blüten generieren konnten, bleibt abzuwarten. So wundervoll sie im Sommer auch blühen mögen, wirklich geschätzt werden die Riesenblumen, wenn es draußen dumpf und stumpf wintergraut und drinnen nach Zimt und Bienenwachs duftet.

„Kleinblütige“ Multifloras brauchen wir unbedingt auch noch. Wenn man 8 statt 4 Blüten haben kann, warum sollte man darauf verzichten?

Womit ich außerdem schwerst liebäugle, sind Amarcrinum – eine Kreuzung aus Amaryllis belladonna und Crinum moorei – für ein sonniges, geschütztes, mit Kies drainiertes Gartenplätzchen, oder für einen Kübel, der im Winter trocken gehalten und an die Hauswand gerückt wird. Echte Belladonnas mit großen, luziden, hell-rosaroten Trompetenblüten bekommen in Mitteleuropa nicht genug Sonne zum Blühen mit und würden nasse Winter in freier Wildbahn noch weniger tolerieren als die schlichteren Crinums. Unsere jahrealten Garten-Crinum bringen mir zu lange, unordentliche, ausladende, abknickende Blattriemen und zu magere Blüten hervor, die nacheinander aufgehen. Gleichzeitig sind daher selten mehr als 3 schmale Trodelblüten pro Stiel in Form. Über dem massiven Grün und den hohen, dicken Stengeln sehen sie immer etwas verloren aus. In einem subtropischen Park wäre Crinum mit ein paar Quadratmetern Platz für sich besser aufgehoben. Leider.

Amarcrinum blühen auch bei uns mit mittelgroßen, kühl rosanen Blüten, sind härter als A. belladonna und fast genauso so schön und anmutig wie diese. Wie ein Ritterstern halten sie ihre wenigen Blätter gesittet beieinander. 4 oder 5 Sorten mit z.T. leicht unterschiedlicher Winterhärte sind im Handel.

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Im ersten Topf sind fast alle Katharine Hodgkin geöffnet. Die sanftgelben Krokusse, die ihre Begleitung sein sollten, entpuppen sich als dunkelgelbe. Nich gut. Zu gewöhnlich als Brautjungfern zu blau-türkis schimmernden Iris. Kermit findet das allerdings nicht; tigergelborange Krokusse würden durchaus passen, meint er.

Iris reticulata Katharine Hodgkin

8 von 10 Iris in Topf Nr. 1

Im Rasen sitzen Elfenkrokusse und winken, doch bei dunklem Wetter zeigen sie ihre Gesichter nicht. Ein paar aufmunternde Sonnenstrahlen brauchen die zarten Kelche zum Aufgehen, sonst halten sie sich geschlossen und die Gärtnerin hat nichts von Lilafee, der zeitigen Frühlingsbotin.

Doppelte Tazetta-Narzisse Erlicheer

Erste Narzissen blühen gefüllt – ungewöhnlich früh – und ich rätsle noch, ob es Sir Winston Churchill ist, ausgerechnet eine späte Sorte. Ebenfalls gefüllte, büschelblütige, rahmweiße Bridal Crown und Cheerfulness waren nicht unter denen im Herbst gepflanzten; Snowbaby ist definitv spät, nicht mehrblütig, weißer, niedriger und Eerlicher sitzt im Topf – es muss Sir Winston sein. Einsam schwanken die Blütenkronen im Wind.

Pro Zwiebel treibt Winston – edit: Nein, es ist Erlicheer – 2 Stängel mit jeweils sagenhaften 12 dicht gefüllten, sahnig hellen Blütchen (jedenfalls hat der erste Blütenstand so viele). Statt 30 bis 35 cm – die Angabe kann nicht stimmen – werden die Stiele 50 cm hoch und halten sich trotz Sturmböen aufrecht bzw. legen sich die Stiele weich hin, um dem Ansturm auszuweichen. Eine Weile geht es gut, doch schließlich liegen die meisten am Boden. Hinfällige Langbeiner kann ich gar nicht leiden!

Die AGM-Auszeichnung hätte die Sorte allein schon wegen des reichlichen Flors verdient. Tatsächlich 12 Blüten und Knospen!

Ihre Blätter sich auffallend anders als die der matt bläulich bereiften, abgerundeten der restlichen Narzissen. Glänzend grün, zugespitzter, ellenlang, mit deutlich gefalztem Mittelgrad im unteren Teil, gekrümmt und bewegt wie Schlangen. Sie ähneln eher einem Mini-Crinum. Vielleicht waren in der Packung gar keine Sir Winston Churchill? Erlicheer sähen ihr zum Verwechseln ähnlich, treiben aber auch typische Narzissenblätter – vorausgesetzt, die Blätter in Töpfen stammen tatsächlich von Erlicheer und gehören nicht zur verwechselten Sir Winston. Edit: Winston Churchill stehen im Beet, wie sich später herausstellt. 

Einen Vorteil hat die frühe Blüte im rauen Februar insofern, als die Narzissenknospen nicht von der heizenden Frühlingssonne zu Mumien gedörrt werden können. Ich merke – trotz der allgemeinen Vorliebe für elegantes Weiß – dass dem Auge im noch blassen Frühjahrslicht gelbe Narzissen doch mehr bieten als zurückhaltende, cremefarbene. Gelbe wirken freundlicher, sonniger, frühlingshafter.

Verlockende Schnittblumen, so ganz allein im winterlichen Gartenbeet … und für den Zweck schön langstielig. Ob sie duften? Über die Elfenkrokusse hinwegschweben und schnuppern? Puuh! Intensiver, orientalischer Hyazinth-Jasmingeruch. Kermit liebt’s. Mir kommt der unterschwellige Elefantendunggeruch nicht gerade entgegen.

Nachdem sich die gefüllten Köpfchen eine Weile hin- und her- und vor allem heruntergebogen haben, schneide ich kurzerhand alle ab und bedufte die Wohnung mit Elefantenjasmin. Ooohmwärfend! Lange halten die Blüten in der trockenen Zimmerluft leider nicht durch.

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Im Jänner 2014 noch’n Nachtrag zum Nachtrag:

Crocus sieberii tricolor, weitere Tulipa tarda und Muscari macrocarpum Golden Fragrance (Großfrüchtige Traubenhyazinthe) gab es günstig. Sie quälten sich in der trockenen Hitze eines Baumarkt. Der Winter ist nicht zu hart und vielleicht bleibt ihnen genug Zeit, sich gut zu verwurzeln.

Nun habe ich 2 Sorten C. sieberii, Bowles’s White und die auffallende Tricolore, von der ich im letzten Frühjahr noch nicht wusste, ob sie mir zwischen den zart gefärbten Elfenkroküsschen etwas zu lustig und blitzend daherkommt; außerdem eine Sorte von Crocus chrysanthus – Cream Beauty – und wucherfreudige C. tommasianus Barr’s Purple.

Mitten im tiefsten Winter freue ich mich auf die lachenden Farben von C. sieb. tricolor und sie sind mir nicht zu stark, zumal die C. sieberii nicht im Rasen, sondern in Blumentöpfen sitzen. So verregnen sie nicht, werden nicht von Meisen gerupft, können ganz aus der Nähe angeschaut und sogar ins Haus geholt werden. Praktisch.

Golden Fragrance blüht irgendwie gelb mit anfangs grauviolettrötlichen Knopsen und ist nicht unbedingt wegen der optisch wirkungsvollen Schönheit gewählt. Ihr Duft soll an die ambrosische Muscari muscarimi (Moschus-Traubenhyazinthe) erinnern, zumindest ansatzweise. Die Wildform der Großfrüchtigen Traubenhyazinthe riecht allerdings – bloß – nach Banane, angeblich. Beinharten Dauerfrost mögen die Bewohner des östlichen Mittelmeerraums nicht. Sie dürfen im Topf angekuschelt an der Hauswand wohnen. Golden Fragrance soll besser mit schwerverdaulichen, winterlichen Temperaturen zurecht kommen als die Art.

Jedenfalls bin ich gepannt, wie umwerfend der Duft im März meine Nase umschmeicheln wird.

Derweil starten Kermit nächste Hippeastrum durch und klappen ihre Knospen auseinander. Kermit liebt Rittersterne und hat schon eine ganz hübsche Sammlung beieinander. Keine Topfpflanze – nicht mal die überwinternden Paprika – umhegt er so aufmerksam wie die dicken Zwiebeltrompeten, die aufgereiht wie Zinnsoldaten die Wohnzimmerfensterbank beleben.

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